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Jahresgebühr Fr. 250.-

Start-up Konferenz: Finanzierung, Rechtliches, Lancierung
07.09.2010 11.30-22.00
Restaurant Falcone, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
10.45-11.30 Registrierung und Networking
11.30-12.15 Memonic: Finanzierung eines Internet Start-ups
12.15-13.15 Diskussion
13.15-13.45 Mittagessen
13.55-14.00 Registrierung und Networking
14.00-14.40 Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
14.40-15.00 Studie: Die Schweizer VC-Szene
15.00-15.35 Auf was die Finanzierer achten
15.35-15.50 Pause und Networking
15.50-16.20 Juristische Fallen in VC-Verträgen und Termsheets
16.20-16.50 Key-Learnings: Aufbau bis Exit eines Internetplattform in der Schweiz
16.50-17.15 No Funds? Mit 10 000 Franken professionell loslegen
17.15-17.45 Registration
17.45-18.45 DeinDeal: Lancierung eines Schweizer Internet Dienstes
20.00 gemeinsames Essen
Anmeldung:
Start-up Konferenz
Kosten: Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 60.- + Konsumation, Gäste bezahlen Fr. 180.- für die Vorträge plus Konsumationen
Memonic: Finanzierung eines Internet Start-ups
Dr. Dorian Selz, CEO & Mitgründer, Memonic
Memonic hat kürzlich für den nächsten Ausbauschritt 1 Mio. Franken aufgenommen. Dorian Selz, Mitgründer und CEO von Memonic, erzählt über seine Erfahrungen bei der Suche nach Kapital. Was hat funktioniert, auf was haben die Investoren angebissen, was sind Fallen, die zu vermeiden sind, welche Investoren und Investorennetzwerke sind sie angegangen. Er erzählt aber auch über Erfahrungen die eher nachdenklich stimmen im Zusammenhang mit der Kapitalsuche. Nach diesem Vortrag hast Du gelernt, was es heisst eine Kapitalrunde erfolgreich aufzugleisen.
Startup finanzieren: Strategien, Finanzierungformen, Fördermöglichkeiten, Unternehmensbewertung
Jan Fülscher, Geschäftsführer, Business Angels Schweiz
Wer in der Schweiz ein ICT-Startup finanzieren möchte, der sollte den Markt kennen. Jan Fülscher gibt in seinem Referat einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungsinstrumente, die zur Verfügung stehen, und erläutert Strategien, um Startkapital zu finden. - Wenn dann Investitionsinteressenten gefunden wurden, so ist ein häufiger Diskussionspunkt die Unternehmensbewertung. Im zweiten Teil schildert der Referent einige wichtige Bewertungsmethoden und gibt Tipps, wie man als Startup verhandeln sollte, um zum Ziel zu kommen.
Studie: Was Venture Capital in der Schweiz leistet, was nicht
Dr. Pascal Sieber, CEO, Dr. Pascal Sieber Partners
Zur Venture Capital Szene gibt es viele Äusserungen, die den wahren Bedürfnissen und Lücken nicht gerecht werden. Die einen meinen, es gäbe in der Schweiz zu wenig Venture Capital und greifen damit die Finanzdienstleister oder die öffentliche Hand an. Andere finden, das Land brauche mehr Unternehmergeist und üben damit Kritik an den Schweizer Ausbildungsinstitutionen. Dr. Pascal Sieber hat im Auftrag von Avenir Suisse die Venture Capital Szene in der Schweiz untersucht und berichtet in seinem Vortrag darüber, welchen Beitrag die Venture Capitalists zum wohl der Schweiz leisten, wie das Zusammenspiel zwischen der Industrie, den Start-Ups, den Universitäten, der öffentlichen Hand und den Venture Capitalists funktionieren soll und kann. Der Vortrag zeigt alle Teilnehmern am Markt wie das "Klima" in der Schweiz zu beurteilen ist und was daraus für das eigene Verhalten am Markt zu schliessen ist.
- Gibt es zu wenig Seed-money für Start-ups?
- Braucht es steuerliche Förderung von Risikokapital?
- Gibt es zu wenig interessante Deals?
- Fehlt der Schweiz eine Entrepreneurial Society?
Auf was achten die Finanzierer
Nicolas Berg, Managing Partner, Redalpine Venture Partners AG
Venture Capitalist und Serial Entrepreneur Nicolas Berg bespricht die Erwartungen der Geldgeber. Was sie in einem Businessplan sehen wollen und wieso beziehungsweise wann ein VC kein Geld spricht.
- Intro zu Seed- & Startup-Finanzierung: Bedeutung von FFF, Angels, VC und Förderinstitutionen
- Deal-flow eines europäischen Early-stage VC in der Schweiz: 1000+ Businesspläne jährlich
- Die 3 wichtigsten Entscheidungskriterien: Team, Idee, Businessmodell
- Fallstricke bei der Ansprache eines Angels oder VC: Via Türöffner, Telefonat oder Email?
- Bedeutung von Businessplan (Powerpoint, Word, Excel) vs. Pitch vs. Verhandlungsführung
- Die Entscheidungskriterien im Detail erläutert anhand von Beispielen
- Idee: unik? verständlich? relevant? bahnbrechend (disruptiv)?
- Technologie: reif? überlegen?
- Markt: gross? attraktiv? wachsend? umkämpft?
- Geschäftsmodell: wer zahlt wem wie viel wofür?
- Skalierbarkeit relativ zu Kapitalbedarf: sehr hoch bzw. moderat?
- Team: unternehmerisch? komplett? winning? ausdauernd? ehrlich? überzeugend?
- Exit: klare Idee? attraktiv im Verhältnis zu Skalierbarkeit, Risiko, Kapitalbedarf und Bewertung
Juristische Fallen in VC-Verträgen und Termsheets
Florian Gunz Niedermann, Managing Associate, Walder Wyss & Partners AG
Verträge mit VCs sind ein komplexes Zusammenspiel zwischen ökonomischen Realitäten und juristischen Formulierungen. Besonders schwierig ist dabei die Abgrenzung zwischen Klauseln, welche aufgrund gleichlaufender ökonomischer Interessen kaum eine Gefahr darstellen können und solchen, welche dem Missbrauch Tür und Tor öffnen. Gerade Jungunternehmer sind im Rahmen von Finanzierungsrunden oft im "operativen Stress" oder scheuen die Kosten anwaltlicher Beratung und sind dann nicht selten gegenüber erfahrenen VC's strategisch im Nachteil. Umgekehrt sichern auch VC's ihre Interessen manchmal nur ungenügend ab. Florian Gunz Niedermann, der sowohl Start-ups als auch VCs bei Finanzierungsrunden berät, gibt einen Überblick über mögliche Problemfelder, Fallen sowie Schutzmechanismen bei der Formulierung von Term Sheets und Investment- und Aktionärbindungsverträgen. Behandelt werden dabei insbesondere die folgenden Bereiche:
- Term Sheets: Binding oder non-binding, Timing und Exklusivität
- Gewährleistungen beim Investmentvertrag
- Schutz des VCs vor zu optimistischen Bewertungen (Liquidation und Sales Preference, Anti-Dilution Clauses)
- Fallen für Jungunternehmer bei zu optimistischen Businessplänen (Call-Options bei Verfehlen von Milestones, Verlust der Mehrheit bei weiteren Finanzierungsrunden)
- Lähmung der Gesellschaft durch unpraktikable Aktionärbindungsverträge (Quoren, Vetorechte, Deadlock-Situationen, Anzahl Aktionäre, Fehlen von Call-Optionen)
- Fallen beim Drag-Along
- Umgehungsmöglichkeiten bei Vorhandrecht und Tag-Along
- Poison Pills für weitere Finanzierungsrunden
Key-Learnings: Aufbau bis Exit einer Internetplattform in der Schweiz
Marc P. Bernegger, Serial Entrepeneur, usgang.ch, amiando.com
Im Jahr 2000 hat Marc P. Bernegger mit usgang.ch eine der ersten Entertainment-Plattformen der Schweiz gegründet. Komplett eigenfinanziert, ohne Businessplan und parallel zum Studium betrieben, wurde aus einem Hobby innert kurzer Zeit eine der meistbesuchten Internet-Seiten der Schweiz. Usgang.ch wurde im 2008 vom börsenkotierten Medienunternehmen Axel Springer gekauft und beschäftigt heute 16 Fulltime-Mitarbeiter und mehrere Dutzend Freelancer. Aktuell baut Marc P. Bernegger mit amiando ein weiteres Internet-Startup auf, welches von renommierten Investoren finanziert wurde, bereits diverse Auszeichnungen gewonnen hat und 35 Mitarbeiter beschäftigt. Im Referat werden anhand der gewonnen Erfahrungen Key-Learnings vorgestellt, welche im Internet-Geschäft zu beachten sind, um als Startup erfolgreich zu sein.
- Persönliche Key-Learnings als Unternehmer nach einem erfolgreichen Exit: Was ist wichtig im Hinblick auf den Aufbau und Verkauf eines Internet-Unternehmens in der Schweiz?
- Geschichte und Entwicklung von usgang.ch von der Gründung bis zum Exit
- Internet-Exits in der Schweiz: Eine kurze Übersicht
No Funds? Mit 10 000 Franken professionell starten
Gaby Stäheli, Mit-Inhaberin, GRYPS Offertenportal AG
Ist zu Beginn kein Investor und kein volles Sparschwein zur Hand, kann man sein Startup auch mit kleinem Budget gründen und aufsetzen. Wir geben praxisrelevante Tipps und Hints wie man es schafft für 10'000 CHF die AG-Gründung, den Firmenauftritt inkl. Logo, die Briefschaften und Homepage, sowie Infrastruktur zu meistern und trotzdem einen professionellen Auftritt hinzulegen. GRYPS Offertenportal AG wurde Anfang des Jahres von Gaby Stäheli und Priska Schoch gegründet und bis heute aus eigenen Mitteln finanziert. Die Gründerinnen von GRYPS zeigen anhand eigener Erfahrungen sowie gewonnener Marktkompetenz aus 6 Monaten Offertenvermittlung auf, wie mit minimalem Budget eine AG Gründung samt professionellem Auftreten möglich ist. Sie liefern konkrete Tipps und Empfehlungen zu folgenden Themen:
- AG Gründung
- Logo und Briefschaften
- Internet Buchhaltung (OpenSource Tools und günstige Buchhaltungs-Services)
- Büro
- Telefonie (VOIP-Modelle)
- Homepage/Online-Shop
- Marketing Bekommt man das für 10'000 CHF hin? Wir sagen ja - aber mit Kompromissen.
- Risiken und Nebenwirkungen einer Low Budget Gründung
DeinDeal: Wie man erfolgreich ein Schweizer Webdienst launcht
Amir Suissa, CEO & Flavio Rump, Head of Client Relations, DeinDeal.ch
DeinDeal.ch ist der Marktführer des Groupbuying Konzeptes in der Schweiz. Der erfahrene Internetunternehmer weiss dass die Entwicklung der Website nicht das Massgebende ist. Die grosse Herausforderung sind User, Umsätze, Kunden und Partnerschaften. Zwei der Mitgründer, Amir Suissa (CEO) und Flavio Rump (Head of Client Relations) zeigen in diesem Vortrag wie sie es mit bescheidenen Mitteln geschafft haben innerhalb von wenigen Monaten über 10'000 Käufer und mehr als 100 Partner-Unternehmen von diesem neuartigen Konzept zu überzeugen. Konkret erzählen sie über die ersten Stunden der Idee, wie Sie das Team aussuchten, Partnerschaften akquirierten, Strukturen und Prozesse aufsetzten und auch im Sales richtig Gas gaben. Bei schnellem Wachstum laufen auch ein paar Dinge schief - spannende Learnings sind die Folge.
Das sind aber nur die ersten Schritte - von da an muss viel weiteres in Angriff genommen werden: Prozesse optimieren, Wachstumsmanagement betreiben, Investorengespräche führen, strategische Kooperationen uvm.
Anmeldung: Start-up Konferenz