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ECM13
08.03.2013 08.30-17.30 , Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5

Ecommerce Konferenz 2013

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Moderation: Patrick Price, CEO, Idealizer AG

Für Mitglieder Fr. 425.-, Mitglieder SwissICT 480.-, Nichtmitglieder Fr. 560.-ü

  • 08.30-08.55

    Online-Versandhandel 2012 –das sind die Gewinnersortimente
    Patrick Kessler, Präsident, Verband Schweizer Versandhandel und Thomas Hochreutener, GfK
  • 08.55-09.20

    State of E-Commerce – Onlinehandel in der Schweiz 2013
    Thomas Lang, Geschäftsführer Carpathia Consulting GmbH
  • 09.20-09.45

    Welcher Touchpoint bittet zur Kasse? per Mausklick oder zu Fuss
    Christoph Spengler, CEO, Accelerom
  • 09.45-10.20

    Kunden binden und reaktivieren
    Samy Liechti, CEO, Blacksocks
  • 10.20-10.40

    Pause und Networking
  • 10.40-1110

    Effizienterer Einsatz der Marketing-Mittel dank end2end Tracking und zentraler Steuerung aller Aktivitäten
    Marc Isler, Head of Direct Sales und Marketing, Interhome
  • 11.20-11.50

    Conversion Rate Optimierung: Methodik, Tools und Best Practices
    Dominik Schaetz, Inhaber, schaetzcro
  • 11.50-12.30

    Usability Case Brack 2.0
    Rolf Geisser, Leiter E-Commerce, und Markus Land, Leiter Web Competence, Brack
  • 12.30-13.30

    Mittagessen und Networking
  • 13.30-14.00

    Google Shopping - Best Practices für eine höhere Sichtbarkeit in der Google Produktsuche
    Sebastian Schopp, Google (Schweiz) GmbH
  • 14.00-14.30

    Mobile und Couch Commerce
    Reto Joller-Schuler, Leiter Business Analyse & Development | Mitglied der Geschäftsleitung, INM AG
  • 14.30-15.00

    Social Commerce
    Dr. Matthes Fleck, Dozent Institut für Kommunikation und Marketing (IKM) - Hochschule Luzern Wirtschaft
  • 15.00-15.30

    Social Commerce - Was auch im Schweizer Markt funktionieren würde
    Malte Polzin, ex-CEO von Brack Electronics und Mitvater von DayDeal
  • 15.30-15.50

    Pause und Networking
  • 15.50-16.20

    Multi-Cross-Channel: Welche Kommunikationsmassnahme funktioniert wo?
    Martina Freitag, Leiterin Marketing & Kommunikation, Ex Libris AG
  • 16.20-16.50

    Retourenmanagement: Herausforderung und Showkiller
    Paul Walker, Leiter Verkauf Distanzhandel, PostLogistics
  • 16.50-17.20

    Case: Same Day Delivery
    Laurent Kästli, CEO, Kitchendiet.ch
08.30-08.55 Online-Versandhandel 2012 –das sind die Gewinnersortimente
Patrick Kessler, Präsident, Verband Schweizer Versandhandel und Thomas Hochreutener, GfK
08.55-09.20 State of E-Commerce – Onlinehandel in der Schweiz 2013
Thomas Lang, Geschäftsführer Carpathia Consulting GmbH
09.20-09.45 Welcher Touchpoint bittet zur Kasse? per Mausklick oder zu Fuss
Christoph Spengler, CEO, Accelerom
09.45-10.20 Kunden binden und reaktivieren
Samy Liechti, CEO, Blacksocks
10.20-10.40 Pause und Networking
10.40-1110 Effizienterer Einsatz der Marketing-Mittel dank end2end Tracking und zentraler Steuerung aller Aktivitäten
Marc Isler, Head of Direct Sales und Marketing, Interhome
11.20-11.50 Conversion Rate Optimierung: Methodik, Tools und Best Practices
Dominik Schaetz, Inhaber, schaetzcro
11.50-12.30 Usability Case Brack 2.0
Rolf Geisser, Leiter E-Commerce, und Markus Land, Leiter Web Competence, Brack
12.30-13.30 Mittagessen und Networking
13.30-14.00 Google Shopping - Best Practices für eine höhere Sichtbarkeit in der Google Produktsuche
Sebastian Schopp, Google (Schweiz) GmbH
14.00-14.30 Mobile und Couch Commerce
Reto Joller-Schuler, Leiter Business Analyse & Development | Mitglied der Geschäftsleitung, INM AG
14.30-15.00 Social Commerce
Dr. Matthes Fleck, Dozent Institut für Kommunikation und Marketing (IKM) - Hochschule Luzern Wirtschaft
15.00-15.30 Social Commerce - Was auch im Schweizer Markt funktionieren würde
Malte Polzin, ex-CEO von Brack Electronics und Mitvater von DayDeal
15.30-15.50 Pause und Networking
15.50-16.20 Multi-Cross-Channel: Welche Kommunikationsmassnahme funktioniert wo?
Martina Freitag, Leiterin Marketing & Kommunikation, Ex Libris AG
16.20-16.50 Retourenmanagement: Herausforderung und Showkiller
Paul Walker, Leiter Verkauf Distanzhandel, PostLogistics
16.50-17.20 Case: Same Day Delivery
Laurent Kästli, CEO, Kitchendiet.ch

Online-Versandhandel 2012 –das sind die Gewinnersortimente

Patrick Kessler, Präsident, Verband Schweizer Versandhandel und Thomas Hochreutener, GfK

Der Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV und GfK erheben seit 2008 jährlich bei über 100 Online-Händlern Kennzahlen zur Entwicklung des Online-Handels 2012. Die Zahlen 2012 werden exklusiv an der diesjährigen E-Commerce Konferenz vorgestellt:
· Gewinner- und Verlierer-Sortimente
· Bestellkanäle – braucht es das Telefon noch?
· Beliebteste Zahlungsmittel – Kredikarte über alles?
· Retourenquoten
· Debitorenverluste
· Erwartungen 2013

Der Handelsexperte Thomas Hochreutener von GfK und Patrick Kessler vom VSV blicken kurz zurück, lange nach vorne und auch über die Grenzen hinaus.

State of E-Commerce – Onlinehandel in der Schweiz 2013

Thomas Lang, Geschäftsführer Carpathia Consulting GmbH

E-Commerce: von der Goldgrube zum knallharten Business. Das Wachstum ist ungebremst, doch der Markt wird seine Opfer fordern - erste Marktbereinigungen stehen an. In einem kurzen Rückblick auf 2012 nennt Thomas Lang Gewinner- und Verlierer beim Namen. Doch welches sind die grössten Herausforderungen 2013 denen sich PurePlayer, Multi-Channel-Händler oder Stationäre stellen müssen. Welche Trends haben 2013 Relevanz und wie setzt man diese konkret für den eigenen Erfolg ein. Und welche Trends gehören ins Reich der Märchen.

  • Vorhersagen 2012 im Reality-Check – ein kurzer Rückblick
  • Gewinner & Verlierer – Namen & Zahlen
  • Trends & Best Practices die auf jede E-Commerce Agenda 2013 gehören
  • Was man aus strategischen Fehlentscheiden der Chefetage und deren analogen Beratern lernen kann
  • Technische Revolutionen die den elektronischen Handel weiter beschleunigen werden

Welcher Touchpoint bittet zur Kasse? per Mausklick oder zu Fuss

Christoph Spengler, CEO, Accelerom

E-Commerce und stationärer Handel verschmelzen immer stärker. Die online getätigten Konsumausgaben nehmen stetig zu. Marketingverantwortliche müssen heute aktiv ein ganzheitliches Touchpoint-Management betreiben. Welches sind die relevantesten Touchpoints im Customer Journey? Welcher Touchpoint-Mix führt zum Kauf, egal ob offline oder online.
Den Stellenwert von Off- und Online-Touchpoints im Multichannel-Mix bespricht Christoph Spengler anhand der Ergebnisse der aktuellen Shopper-Marktstudie.
·         Customer Journey: Wie kaufen Schweizer Shopper ein?
·         Stellenwert der Touchpoints im Multichannel-Management: Owned, Paid und Earned
·         Trends 2012
·         Praxisbeispiel: Warum verlieren wir im Monat über 1‘000 potenzielle Kunden?

Kunden binden und reaktivieren

Samy Liechti, CEO, Blacksocks

Seit Jahren sammeln E-Commerce Anbieter Kunden. In den letzten Jahren ist die Neukunden-Akquisistion schwieriger geworden, weil neue Kunden teurer sind (Stichwort Adwords), weil der Markt weniger wächst und weil mehr Anbieter auf dem Markt sind. Das führt dazu, dass die Optik in Richtung Customer Life Time Value gehen muss. Es bringt nichts, abertausende von Franken für neue Kunden auszugeben um die Kunden sogleich wieder zu verlieren.
Die Antwort der Online-Händler zum Thema Kundenbindung heisst oft Newsletter. Doch auch hier ist eine Sättigung bemerkbar. Die Kunden löschen die Newsletters oder melden sich gar ab. Entsprechend versuchen wir gezielter auf die Kundenbedürfnisse einzugehen und diese dann zu kontaktieren, wenn sie Bedarf haben. Dabei geht es nicht um eine einfache Gutscheinaktion. Wir haben bestehende und ehemalige Kunden segmentiert und aufgrund von Datamining Algorhythmem geschrieben, die den Zeitpunkt mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit eruieren. Hierfür greifen wir auf Verhaltensdaten von richtigen Kunden zurück. Neben dem technischen ist es ebenso wichtig, mit den Kunden die richtige Tonalität zu finden. Erste Tests haben ergeben, dass wir so über 10% von ehemaligen, regelmässigen Kunden wieder wach küssen konnten.

Pause und Networking

Effizienterer Einsatz der Marketing-Mittel dank end2end Tracking und zentraler Steuerung aller Aktivitäten

Marc Isler, Head of Direct Sales und Marketing, Interhome

Der führende Ferienwohnungs-Anbieter Interhome konnte im Jahr 2012 die Effizient der eingesetzten Marketing-Mittel in 17 Märkten markant steigern: Dank End2End Tracking und zentraler Steuerung aller Marketing-Aktivitäten (SEA, Affiliate Marketing, Social Media, eShop, iPad App, Print Kataloge und Newsletter) wurde die konsequenten Ausrichtung und Aussteuerung auf ein Kosten-/Umsatz-Ziel Realität. Marc Isler, Head of Direct Sales und Marketing beleuchtet das Setup (was läuft intern, was extern), die eingesetzten Tools (Tracking, Container Tag Verwaltung), Ups and Downs in der Umsetzung – und Resultate über die Wirkung der einzelnen Aktivitäten:

  • Zentrale Steuerung aller Marketing-Aktivitäten
  • KPIs, Tools und Stellschrauben
  • Möglichkeiten und Grenzen von End2End Tracking?
  • Warum brauche ich ein Container Tag Management?
  • Welche Sales-Kanäle sind wie effizient?
  • Was sollte ich intern machen?
  • Was gebe ich an eine Agentur ab? Wie steuere ich die Agentur?

Conversion Rate Optimierung: Methodik, Tools und Best Practices

Dominik Schaetz, Inhaber, schaetzcro

Es wird immer mehr Aufwand betrieben, um Besucher auf Webseiten zu bringen. Oft vernachlässigen die Seitenbetreiber, dass ein grosser Hebel des Erfolg die Optimierung der Conversion Rate einer Webseite ist. Der Vortrag soll den Zuhörern einen Einstieg in die Thematik bieten und mit einem strukturierten Überblick über die geeigneten Tools für Optimierungen und aktuellen Beispielen aus dem Schweizer Online Markt.

  • Was ist Conversion Optimierung und warum ist sie erfolgsentscheidend?
  • Welche Methoden werden eingesetzt, welche Methode ist bei welcher Aufgabenstellung am geeignetsten?
  • Best Practises aus dem Schweizer Online Markt.

Usability Case Brack 2.0

Rolf Geisser, Leiter E-Commerce, und Markus Land, Leiter Web Competence, Brack

Brack Electronics hat einen auf neusten Usability-Erkenntnissen basierenden Onlineshop entwickelt. Ziel war es, dem Besucher einen schnellen Zugriff auf ein Sortiment von gegen 50‘000 Artikel zu ermöglichen. Gleichzeitig mussten Sortimentsunterschiede für spezifische Partnershops berücksichtigt und mit einem eigenentwickelten Katalogmanagementsystem konsequent umgesetzt werden. Wichtig war es, Kunden frühzeitig einzubeziehen. Unter Anwendung von Neuromarketing-Ansätzen wurden Zielgruppen gebildet und Testpersonen evaluiert. Zusammen mit der Stiftung „Access for all“ wurden früh die Hürden im Onlineeinkauf betrachtet. Das Resultat ist ein weitgehend barrierefreier Onlineshop der auch Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen wie Sehschwächen ein problemloses Einkaufen ermöglicht. Mit modernen A/B-Testing-Tools wird der Betashop nun auf Conversion optimiert und laufend weiterentwickelt. Motto: Entscheidend ist immer die Meinung des Kunden!

  • · Onlineshop mit Neuromarketing-Ansätzen
  • · Schnellstzugriff auf 50‘000 Artikel über verschiedene Wege
  • · Abbildung von unterschiedlichen Sortiments-Katalogen
  • · Komplette Eigenentwicklung
  • · Barrierefreies Online Shopping
  • · A/B Testing als permanente Aufgabe           

Mittagessen und Networking

Google Shopping - Best Practices für eine höhere Sichtbarkeit in der Google Produktsuche

Sebastian Schopp, Google (Schweiz) GmbH

Google Shopping wird ab dem 13. Feburar 2013 schrittweise auf ein kommerzielles Modell umgestellt. Ab dann werden Shopping-Anfragen zu visuell übersichtlicheren Ergebnissen führen. Zudem werden mehrere neue kommerzielle Formate auf Google.com die Produkte in einzelnen Einheiten präsentieren und so die gegenwärtigen Suchergebnisse ersetzen. Der Vortrag geht detailliert auf die aktuellen Änderungen von Google Shopping ein und erklärt anhand von Beispielen, wie Unternehmen Google Shopping effizient einsetzen können, um neue Kunden zu gewinnen.

  • Das neue Google Shopping: Wie ändert sich Google Shopping und was muss ich als Unternehmen beachten?
  • Google Shopping Best Practices: Tipps für den effizienten Einsatz von Google Shopping, vom Product Feed bis zur Anzeigengestaltung.
  • Ausblick auf neue Features von Google Shopping: Sneak Preview von neuen Features und Betas die gerade getestet werden (soweit möglich).

Mobile und Couch Commerce

Reto Joller-Schuler, Leiter Business Analyse & Development | Mitglied der Geschäftsleitung, INM AG

Wer seine Webseite analytisch auswertet, der wird anhand der Customer Journey feststellen, dass Mobile und Tablets in der Kaufentscheidung immer wichtiger werden. Der Vorteil liegt auf der Hand. Über Geolocation und einer Vielzahl an anderen Funktionen können dem Benutzer attraktivere, zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen angeboten werden oder er kann sich Standortunabhängig informieren. Am Abend und an Wochenende nimmt der Zugriff der klassischen Desktop-Zugriffen ab, Mobile und Tablet's hingegen legen hier stark zu.

Das Wohlfühlambiente auf der heimischen Couch ist ein wichtiger Faktor in der Kaufentscheidung. Die Usability und die User Experience ist jedoch nicht die selbe wie am klassischen PC. Hier gibt es vieles zu berücksichtigen. Auch die Use Cases in der Konzeption und in den Reviews müssen dem heimische Ambiente der Personas angepasst werden.

Rund ein drittel aller E-Mails werden heute mobile gelesen, so sind Direct Marketing-Strategien darauf auszurichten. Fast alle Online wie Offline-Kampagnen müssen den neuen Begebenheiten angepasst werden Im Online-Handel sind auch Spontankäufe, wie man sie im stationären Handel längst kennt, machbar. Auch hier haben Mobile Endgeräte oder Tablet's hohen Einfluss. 1-Click-Shopping ist optimaler auf Mobilen -und Tabletgeräten zu realisieren.

Und zu guter Letzt, ein ganz entscheidender Grund für eine Couch-Commerce Strategie: Man erreicht höhere Conversion Rates und höhere Warenkörbe!
Spontankäufen, Up-Selling und Cross-Selling sei dank. Die durchschnittliche Conversion Rate für Tablets ist rund doppelt so hoch als bei Desktop Computer. Der durchschnittliche Einkaufskorb liegt rund 20% höher und der Tablet und Mobile-Markt wächst unaufhaltsam weiter.

Reto bespricht, wie die beiden Variationen von Endgeräten zusammen mit Desktop-Geräten kombiniert werden, Multichannel-Marketing ermöglicht wird und Kaufentscheidungen letztendlich auch wirklich getätigt werden und nicht einfach nur rumgesurft wird. Die Praxisbeispiele hinterlegt er  mit Fakten und zeigt Dos und Donts auf.

  • Couch-Commerce Strategie wichtiger denn je. 10 Gründe dafür.
  • Doppelt so hohe Conversion als bei Desktop Computer. Ist das auch nachhaltig?
  • Durchschnittlicher Einkaufskorb rund 20% höher. Wie ist das zu realisieren?
  • Das Wohlfühlambiente auf der heimischen Couch. Was ist zu berücksichtigen?
  • Mobile und Tablets in der Kaufentscheidung. Stichwort: Customer Journey.
  • Anpassungen an Usability und User Experience. Muss das wirklich sein?
  • Direct Marketing-Strategien sind darauf auszurichten. Warum ist das wichtig?
  • Im Online-Handel sind Spontankäufe endlich machbar. Was bringt das langfristig?

 

Social Commerce

Dr. Matthes Fleck, Dozent Institut für Kommunikation und Marketing (IKM) - Hochschule Luzern Wirtschaft

Social Commerce und Social Shopping-Anwendungen sollen Konsumenten aufgrund von Empfehlungen ihrer Freunde zum Kauf verleiten. Doch was genau steckt dahinter? Bei welchen Waren und Dienstleistung sind Konsumenten überhaupt empfänglich für derlei Empfehlungen? Welche sozialen und psychologischen Treiber hinter Social Commerce gibt es?
Matthes bespricht die populären Mythen aus Praxis und Marketingliteratur zu Word of Mouth und hinterfragt auf Basis aktueller Studien, ob Word of Mouth immer Zufriedenheit oder Unzufriedenheit entspringen muss, ob negative Word of Mouth wirklich häufiger als positive ist, inwiefern negative Word of Mouth einen grösseren Einfluss als positive hat und ob die Absender von posititiver Word of Mouth und negativer Word of Mouth tatsächlich unterschiedlich sind.
Max stellt Ergebnisse von Social Media Studien der Hochschule Luzern –Wirtschaft vor, die die Wirkung von Empfehlungen für Produkte auf Facebook analysieren. Die Experimente geben Aufschluss über Eigenschaften und Motive der Ratsuchenden sowie die Bedeutung der Verbindung zum Empfehlenden. 

  • Wie soziologische und psychologische Mechanismen hinter 
  • Mythen des Empfehlungsmarketings
  • Welchen Empfehlungen trauen Konsumenten tatsächlich
  • Wie Empfehlungen für den Social Commerce genutzt werden können.
  • Erste Ergebnisse der Sobu Empfehlungsplattform

Social Commerce - Was auch im Schweizer Markt funktionieren würde

Malte Polzin, ex-CEO von Brack Electronics und Mitvater von DayDeal

Social Commerce wird immer noch gerne als Buzzword gebraucht und viele verstehen darunter den Shop auf Facebook.
Soziale Elemente haben sich jedoch schon in viele Online Shops eingefunden und funktionieren auf unterschiedlichste Art und Weise.
Malte stellt verschiedenen Mechaniken und Tools sowie Konzeptansätze dar und gibtt konkrete Empfehlungen für deren Einsatz.
Er informiert und regt an - denn im Schweizer online Handel werden diesbezüglich noch zu viele Chancen vertan.

Pause und Networking

Multi-Cross-Channel: Welche Kommunikationsmassnahme funktioniert wo?

Martina Freitag, Leiterin Marketing & Kommunikation, Ex Libris AG

Mit den ersten Smartphones und Tablets folgen neue Bedürfnisse und Ansprüche. Zu jeder Zeit, von überall her muss der geschäftstätige Pendler, der Teenie, der in die Schule geht und die Mutter, die ihren Freundinnen von den neusten Büchern erzählt, alles können: Online einkaufen, in der Filiale abholen, Verfügbarkeiten checken, Retournieren, Vorbestellen etc. Ex Libris hat diese Bedürfnisse früh erkannt, setzte bereits 2010 die ersten Multi-Channel-Projekte um und verbindet heute E-Commerce, M-Commerce, Hotline und den stationären Handel in allen Varianten. Eine erste Version der Mobile App wurde innerhalb von nur drei Monaten entwickelt und daraufhin alle vier Verkaufskanäle miteinander vernetzt.
Alles schön und gut. Aber wie schafft es Ex Libris nun, dieses Potenzial auch vollständig auszuschöpfen? Was braucht es neben SEO, SEM, E-Mail-Marketing, Social Media und klassischer Werbung noch? Jeder Kanal ist verschieden, hat seine Vor- und Nachteile. Nichts geht für alle. Martina Freitag zeigt die Entwicklung von Ex Libris auf, liefert Facts und gibt Beispiele wie vier starke Kanäle miteinander in der heutigen Zeit noch stärker werden.

·         Neue Kundenbedürfnisse = neue Herausforderung
·         Alle für einen, einen für alle?
·         Stärken/Schwächen der 4 Verkaufskanäle
·         Kunst der Vernetzung und der Kommunikation intern & extern
·         Beispiele der Umsetzung
·         Das eine tun & das andere nicht lassen: Experiment 1 Woche ohne Adwords
·         Was spielt Social Media im ganzen Mix für eine Rolle?
·         Facts: Was wurde 2012 mit der neuen Strategie erreicht?

Retourenmanagement: Herausforderung und Showkiller

Paul Walker, Leiter Verkauf Distanzhandel, PostLogistics

Je nach Branche macht der Anteil an retournierter Ware im Distanzhandel zwischen 1 % bis 50 % und noch mehr aus. Dies stellt sowohl den Distanzhändler als auch die Logistikfirmen vor grosse Herausforderungen. Der Empfänger der Ware stellt mit zunehmenden Online- Konsum grössere Anforderungen an die Convenience der Retourenleistungen. Der Vortrag beleuchtet die Retoure von der Entstehung über Lösungen zur Vermeidung bis hin zu Convenience-Wünsche der Konsumenten.

  • Die Retoure entsteht bei der Definition der Strategie des Distanzhändlers
  • Die Vernetzung von Markt, Informatik und Logistik
  • Die Unterschiede von Branche zu Branche
  • Die Retourenarten ("Ausprobierretoure"„ Zufriedenheitsretoure“ und „Unzufriedenheitsretoure“)
  • Der Retourenkunde
  • Ökologische Aspekte bei den Retouren
  • Lösungsansätze zur Retourenoptimierung

Case: Same Day Delivery

Laurent Kästli, CEO, Kitchendiet.ch

Kitchendiet.ch ist ein sehr innovatives Diätprogramm und mit spannendem Business Model. Kitschendiet bietet frische Gerichte an, die von einem 2 Michelin Sterne Koch entwickelt wurden.Diese werden ohne Konservierungsmittel vorbereitet, und werden an die Konsumenten zw. 4-8 grad gekühlt geliefert. Am gleichen Tag! Nach dem sehr erfolgreichen Start in Frankreich, wollen wir den Schweizer Markt erschließen. Laurent bespricht die Herausforderungen von Same Day Delivery:

- Gedanken und Herausforderungen von " Same Day Delivery"
- Launch von Kitchendiet.ch
- Kitchendiet: mehr als eine Diät
- Business Model: une einige Zahlen
- Logistische Herausforderung
- Erfahrungsbericht